Rettungshundestaffel IV Frankenthal


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Witziges

Sonstiges

„Alles pfui und Haue"


Ein Welpe versteht die Welt nicht mehr



5.30 Uhr Aufgestanden und großes Strecken gemacht. Allein sein ist nicht schön. In Garten gegangen, Rosenstrauch beschnuppert, roch sehr fein, Beinchen gehoben.

6.00 Uhr Küche gegangen, Futternapf umgestoßen, laut geheult, alles pitschpatschnaß, heulen und naß machen, pfui, Haue gekriegt.

6.30 Uhr Wieder geheult, in Küche gegangen, rumgeschnuppert, rausgeflogen. Küche ist pfui, Haue gekriegt.

7.00 Uhr In Wohnzimmer gewesen, Teppichfransen angeknabbert, rausgeflogen. Haue gekriegt, Wohnzimmer ist auch pfui.

8.00 Uhr kleine Pfütze gemacht. Schnauze eingetunkt. Wieder Pfui, sehr geschämt.

8.30 Uhr Schuh genommen, damit gespielt, zerbissen. Haue gekriegt. Schuhe nehmen ist pfui.

9.00 Uhr Buch vom Couchtisch gezogen, feine Spieljagd gemacht bis ganz kleine Schnipsel. Pfui und natürlich Haue gekriegt.

9.30 Uhr Sehr langweilig für 4 Monate altes Hundebaby. Nachgedacht. Auf Couch gehopst und auf Seidenkissen gekuschelt. Mama vermisst. Warum ist sie nicht mehr da?


Plötzlich runtergeschmissen, rausgeflogen, mal keine Haue gekriegt, aber pfui.

Wenn alles pfui, warum bin ich dann nur auf der Welt?

Warum hat mich dieses Frauchen ihrem Mann geschenkt?


Wie fotografiere ich meinen Welpen?




  • Nehmen Sie einen Film aus der Schachtel und laden Sie Ihre Kamera.
  • Nehmen Sie die Filmschachtel aus dem Maul des Welpen und werden Sie sie in den Abfalleimer.
  • Nehmen Sie den Welpen aus dem Abfalleimer und bürsten Sie ihm den Kaffeesud aus der Schnauze.
  • Wählen Sie den passenden Hintergrund für das Foto.
  • Montieren Sie die Kamera und machen Sie sie aufnahmebereit.
  • Suchen Sie Ihren Welpen und nehmen Sie ihm den schmutzigen Socken aus dem Maul.
  • Platzieren Sie den Welpen auf dem vorbereiteten Platz und gehen Sie zur Kamera.
  • Vergessen Sie den Platz und kriechen Sie Ihrem Welpen auf allen vieren nach.
  • Stellen Sie die Kamera mit einer Hand wieder ein und locken Sie Ihren Welpen mit einem Leckerbissen.
  • Holen Sie ein Taschentuch und reinigen Sie die Linse vom Nasenabdruck.
  • Nehmen Sie den Blitzwürfel aus dem Maul des Welpen und werfen Sie ihn weg (den Blitzwürfel!).
  • Sperren Sie die Katze hinaus und behandeln Sie den Kratzer auf der Nase des Welpen mit etwas Gel.
  • Stellen Sie den Aschenbecher und die Zeitschrift zurück auf den Couchtisch..
  • Versuchen Sie Ihrem Welpen einen interessierten Ausdruck zu entlocken, indem Sie ein Quietschpüppchen über Ihren Kopf halten.
  • Rücken Sie Ihre Brille wieder zurecht und holen Sie die Kamera unter dem Sofa hervor.
  • Springen Sie rechtzeitig auf, nehmen Sie den Welpen am Nacken und sagen: „Nein – das machst Du draußen!"
  • Rufen Sie Ihren Ehepartner, um beim Aufräumen zu helfen.
  • Mixen Sie sich einen doppelten Martini.
  • Setzten Sie sich in einen bequemen Lehnstuhl und nehmen Sie sich vor, gleich morgen früh mit dem Welpen „Sitz-Platz" zu üben


Zehn Bitten eines Hundes an den Menschen


  • Mein Leben dauert zehn oder zwölf Jahre. Jede Trennung von Dir wird für mich Leiden bedeuten. Bedenke es, eh du mich anschaffst!


  • Gib mir Zeit zu verstehen, was Du von mir verlangst!


  • Pflanze Vertrauen in mich – ich lebe davon!


  • Zürne mir nie lange und sperr mich zur Strafe nicht ein!


  • Du hast deine Arbeit, dein Vergnügen, deine Freunde – ich habe nur Dich. –


  • Sprich manchmal mit mir! Wenn ich auch deine Worte nicht ganz verstehe, so doch die Stimme, die sich an mich wendet.


Wisse: wie immer an mir gehandelt wird – ich vergesse es nie!

Bedenke, eh du mich schlägst, dass meine Kiefer mit Leichtigkeit die Knöchelchen deiner Hand zu zerquetschen vermöchten – dass ich aber keinen Gebrauch von ihnen mache.
Eh du mich bei der Arbeit unwillig schillst, bockig oder faul, bedenke: vielleicht plagt mich ungeeignetes Futter vielleicht war ich zulange der Sonne ausgesetzt oder habe ein verbrauchtes Herz. –

Kümmere Dich um mich, wenn ich alt werde – auch Du wirst einmal alt sein!

Geh jeden schweren Gang mit mir! Sage nie: „ich kann so was nicht sehn" oder „es soll in meiner Abwesenheit geschehen". Alles ist leichter für mich mit dir.


FF-Feuerwehrfrust


Aufgewacht mit schweren Schädel –
grad noch geträumt von einem Mädel -,
der Piepser singt das Lied vom Brand.
„Zwei" zeigt die Uhr dort an der Wand.
Raus, ins kalte Auto rein;
frostig ist´s, es wird bald schnei´n.
Im Eis auf der Scheibe nur ein Schlitz,
eiskalt ist der Fahrersitz.
Motor blubbert, kommt in Gang,
kriegt schnell jenen hohen Klang,
den man vom Nürburgring her kennt
und den man „höhertourig" nennt.
Reifen quietschen schon beim Start,
Kurventechnik: herzlich / hart,
„Ideallinie" nehmen, gradaus –
da ist auch schon das „Spritzenhaus".
Klar, jetzt ist der Motor warm,
die Scheibe frei und –

Fehlalarm!

Ein „Bürger" tat den Melder drücken,

um dann fröhlich abzurücken.

Erwischen müsst man diesen Knaben,

um ihm – die Meinung mal zu sagen.



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